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Schon als1989 die ersten Stücke
entstanden, wurde schnell klar welches Potential in der Zusammenarbeit
der beiden Ausnahme-Musiker liegt.
Dauerimprovisationen, wie sie oft an deutschen Hochschulen auch
heute noch gelehrt werden, liegen Ihnen fern.
Vielmehr werden Melodien und Stilistiken verwoben, erfrischend gemixt
und bis ins Detail ausgearbeitet.
Das Hauptaugenmerk liegt auf der Melodie und der Güte des Tones,
nicht auf der Geschwindigkeit von Skalen oder Phrasen.
Der Höhepunkt ihrer Zusammenarbeit,
ihre CD-Produktion aus dem Jahr 1996, steht aber
für ein vorläufiges Ende, denn 1996 bis 2002 läuft
„twelve strings“ erst einmal auf Sparflamme. Im Dez.
2002 beschließen Th. Glatzer und M. Wiesenhütter, nicht
zuletzt
durch etliche Musikerkollegen angespornt, „ twelve strings“
wieder aufleben zu lassen.
Und
es gelingt ihnen „ twelve strings, durch eigenes Management
und hervorragende Konzerte, zum meist gebuchten Gitarrenensemble
Deutschlands zu machen. Die ca. 100 Konzerte
im Jahr, die Unabhängigkeit von Verlag und Management und die
Qualität Ihrer Kompositionen sind Garant und Ausdruck des Erfolges
des Duos.
Zeichnung:
Peter König (Heringsdorf, Juni 2006)xx |